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Zwei starke Typen für die Forstarbeit

XERION TRAC VC und AXION 960 TT

Ob mit Forsthacker, Forstmulcher oder Rodungsfräse – im Forst galt bisher die Devise, dass kaum ein anderer Großtraktor seine Stärken so ausspielen kann wie der XERION TRAC VC. Speziell beim Einsatz einer Rodungsfräse könnte ihm der neue AXION mit TERRA TRAC Laufwerk zukünftig aber Konkurrenz machen.

Zwei starke Typen für die Forstarbeit

XERION TRAC VC und AXION 960 TT

Ob mit Forsthacker, Forstmulcher oder Rodungsfräse – im Forst galt bisher die Devise, dass kaum ein anderer Großtraktor seine Stärken so ausspielen kann wie der XERION TRAC VC. Speziell beim Einsatz einer Rodungsfräse könnte ihm der neue AXION mit TERRA TRAC Laufwerk zukünftig aber Konkurrenz machen.

"Was macht der denn hier?"

Wer den neuen AXION mit TERRA TRAC Laufwerk das erste Mal bei der Arbeit im Forst entdeckt, ist überrascht. Auf den zweiten Blick folgt das Staunen:

Es ist schon imposant, wie der Traktor mit ca. 1 km/h eine riesige Rodungsfräse Spur für Spur über die Fläche zieht und dort, wo vorher Baumstümpfe, Wurzeln und anderes Restholz lagen, ein lockeres Boden-Holz-Mulchgemisch hinterlässt. So locker und tiefgründig, dass auch ein leichtgewichtiger Mensch hier deutlich sichtbare Laufspuren hinterlässt.

Trotz tiefgründig lockerer Struktur sackt die Maschine durch das TERRA TRAC Laufwerk kaum in den Boden ein.

Wer diese Eindrücke selbst erleben will, der fährt zum Lohnunternehmen Hof Löffeld im münsterländischen Lienen. Das in der Forsttechnik sehr breit aufgestellte Unternehmen setzt neben Forstbaggern, -kränen und anderen Spezialgeräten drei Ahwi-Forstmulcher FM 900 und eine Ahwi-Rodungsfräse RF 1000 ein. Der Traktorenfuhrpark umfasst mehrere XERION, AXION und ARION sowie seit Herbst 2019 auch den AXION 960 TERRA TRAC. Angeschafft wurde diese Maschine nicht nur für schwere landwirtschaftliche Zugarbeiten, sondern auch für den Einsatz mit der Rodungsfräse. „Denn auch bei dieser Arbeit zahlt sich die große Aufstandsfläche der TERRA TRAC Laufwerke als entscheidender Pluspunkt aus“, verrät Christoph Schulze Umgrove, der beim Lohnunternehmen Hof Löffeld für die Disposition verantwortlich ist.

Tiefgründiges Mulchgemisch

Um das zu verstehen, muss man sich zunächst die Arbeitsweise der Ahwi-Rodungsfräse anschauen. Kern der Maschine ist ein werkzeugbestückter Fräsrotor. Damit ist die Maschine in der Lage, auf abgerodeten Waldflächen komplette Baumstümpfe inklusive Wurzelwerk zu schreddern und bis zu 50 cm tief in den Boden einzuarbeiten. Es verbleibt ein ebenso tief durchgearbeitetes Mulchgemisch. Auch wenn dieses Gemisch nach der Bearbeitung von einer schweren Walze rückverdichtet wird, lagert es doch noch so locker, dass es kein Problem ist, einen Zollstock ohne großen Widerstand bis auf Arbeitstiefe hineinzudrücken.

Aufbereitung und Einarbeitung des Schreddermaterials erfordern extrem hohe Antriebskräfte. Dementsprechend stark ausgelegt muss der Traktor sein, und auch die Rodungsfräse ist sehr stabil konstruiert. Diese Stabilität wiederum wirkt sich auf das Gewicht und die Arbeitsbreite der Maschine aus. So bringt die RF 1000 knapp 6 t auf die Waage und kommt mit ihren links und rechts vom Rotor angeordneten Getrieben auf eine Transportbreite von 2,8 m bei einer Arbeitsbreite von nur 2,0 m.

Sauberes Arbeitsbild

„Weil die Arbeitsbreite der Fräse deutlich schmaler ist als die Spurweite des Traktors“, so Christoph Schulze Umgrove, „fährt man mit einer Traktorspur auf dem zuletzt bearbeiteten Streifen. Auf dieser Seite sinkt ein Radtraktor mehrere Zentimeter tief in das Mulchgemisch ein und fährt deshalb mit leichter Schräglage. Folglich bearbeitet auch die Rodungsfräse den Boden schräg. Dementsprechend ungleichmäßig sieht das Arbeitsbild aus.“

„Hängt die Maschine am AXION mit Raupenlaufwerk, tritt dieser Effekt so gut wie nicht mehr auf“, berichtet Christoph Schulze Umgrove, „der läuft da so sauber drüber her, dass man wirklich eine super ebene Fläche hinterlässt.“ So kommen die TERRA TRAC Vorteile auch beim Einsatz der Rodungsfräse zum Tragen. Dass sich die große Aufstandsfläche des Laufwerks positiv auf die Bodendruckbelastung auswirkt, ist hier mit bloßem Auge zu erkennen.

Der Forstmulcher arbeitet das geschredderte Material nur flach in den Boden ein.

XERION und AXION im Team

Bei manchen Aufträgen, die der Hof Löffeld für seine Kunden erledigt, kann man den AXION TERRA TRAC sogar zusammen mit einem XERION auf ein- und derselben Fläche beobachten, z.B. bei der Erschließung von Neubau- oder Straßenbaugrundstücken. Sofern sich noch viel Busch- und Strauchmaterial auf der Fläche befindet, wird sie zunächst mit einem Forstmulcher am XERION und anschließend mit der Rodungsfräse am AXION bearbeitet. 

Ein Forstmulcher kann ebenso wie die Rodungsfräse ganze Baumstümpfe, Strauchwerk und Restholz schreddern, jedoch nicht das Wurzelwerk im Boden. Das schafft nur die Rodungsfräse. Außerdem arbeitet ein Forstmulcher das geschredderte Material nur oberflächlich in den Boden ein. Deshalb bleibt die Bodenoberfläche anschließend gut begeh- und befahrbar.

„Mit dem Forstmulcher kann der Traktor also nicht in den bearbeiteten Boden einsinken, deshalb setzen wir vom Hof Löffeld diese Maschine immer mit dem XERION ein“, erklärt Christoph Schulze Umgrove. Und damit gelangt man wieder zurück zu den Stärken des XERION: Neben den hohen Motorleistungen von max. 530 PS, die vor dem Forstmulcher voll zum Tragen kommen, profitiert der Fahrer von der direkten Sicht aus der gedrehten Kabine auf die angebauten Maschinen. Hinzu kommt die Allradlenkung, die den XERION trotz seiner Größe auch im Forst sehr wendig macht.


Kontakt: guido.hilderink@claas.com