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Ackern im Schatten der Anden.

CLAAS Maschinen in Chile.

Das größte Lohnunternehmen Chiles erntet bei seinen Kunden absolute Spitzenerträge - und setzt dabei vor allem auf gebrauchte CLAAS Maschinen aus Deutschland.

Ackern im Schatten der Anden.

CLAAS Maschinen in Chile.

Das größte Lohnunternehmen Chiles erntet bei seinen Kunden absolute Spitzenerträge - und setzt dabei vor allem auf gebrauchte CLAAS Maschinen aus Deutschland.

Das größte Lohnunternehmen Chiles erntet bei seinen Kunden absolute Spitzenerträge...

...und setzt dabei vor allem auf gebrauchte CLAAS Maschinen aus Deutschland.

Über 4.200 km lang, im Schnitt nur 180 km breit und komplett eingerahmt vom gigantischen Andengebirge im Osten und dem Pazifik im Westen – das ist Chile. Auch klimatisch ist es ein Land der Extreme. Von der trockensten Wüste der Welt bis zum gemäßigten Regenwald mit Niederschlagsmengen von 2.200 Litern/m2 pro Jahr findet man hier alle erdenklichen Klimazonen.

Mittendrin, im sogenannten Kleinen Süden im Landkreis Rio Bueno, liegt der Betrieb des Lohnunternehmers Carlos Bergström, den er gemeinsam mit seinem Sohn Oscar führt. Nicht weniger als sechs JAGUAR Häcksler und sieben XERION Traktoren stehen dicht an dicht aufgereiht auf dem großen Hof. Dazu kommen 40 weitere CLAAS Traktoren, 15 Häckselwagen und diverse Drillen, Pressen und Güllewagen.

Oscar Bergström (re.) mit Vater und Schwester vor einem der sieben XERION Traktoren.

Carlos Bergström ist damit einer der größten Lohnunternehmer des Landes. Vor 30 Jahren startete er mit nur einem Traktor. Heute arbeiten für ihn über 50 Mitarbeiter und 5 Dis­ponenten. Ursprünglich stammt die Familie aus Schweden, bevor sie vor 100 Jahren nach Chile auswanderte.

Dass das Lohnunternehmen gerade in der Region Rio Bueno so schnell wachsen konnte, ist kein Zufall. Denn es ist eine der wenigen Regionen Chiles, in denen klassische Landwirt­schaft betrieben wird mit vielen Milchvieh- und Ackerbaubetrieben. Neben Mais und Gras werden hier vor allem verschiedene Getreidearten, Raps und Kartoffeln angebaut.

„Die Landschaft und die betrieblichen Strukturen sind in etwa vergleichbar mit Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern“, erzählt Junior-Chef Oscar Bergström. Er kennt beide Länder gut, weil er zurzeit eine Ausbildung zur Fachkraft-Agrarservice in Deutschland macht.

Ein guter Ersatzteilservice ist auch in Chile sichergestellt. 

Rekordverdächtige Erträge

Einen großen Unterschied gibt es laut Bergström allerdings doch zwischen den Anbaugebieten: Während die Erträge in Schleswig-Holstein schon beeindruckend sind, sind sie im Landkreis Rio Bueno überragend. „Im Schnitt ernten wir hier bis 14 Tonnen Weizen, fünf Tonnen Raps und um die 70 Tonnen Silomais pro Hektar“, erzählt Bergström. „Die Spitzenerträge gehen auch mal rauf bis auf 17 Tonnen Weizen und 6 Tonnen Raps.“

Solche rekordverdächtigen Ernten werden möglich durch ausreichende und gut verteilte Niederschläge, aber vor allem durch die besonderen Böden der Region, die mit nährstoffreicher Vulkanasche durchsetzt sind.

Doch die enormen Erträge machen die Ernte auch anspruchsvoll. „Vor allem die Strohmengen sind bei uns gigantisch, obwohl wir die gleichen Sorten nutzen, die auch in Deutschland üblich sind“, sagt Oscar Bergström. „Das erfordert eine sehr intensive Stoppelbearbeitung mit Grubber und Scheibenegge.“ Auch bei der Maisernte sind die Flächenleistungen lt. Bergström geringer als in Deutschland, weil die Maschinen so viel Pflanzenmasse verarbeiten müssen. Aber das nimmt man bei den üppigen Erträgen natürlich gerne in Kauf.

Im Hundegang fahren

Das Einsilieren von Gras und Mais für die Milchviehbetriebe läuft wie in Europa. Zum Festfahren setzt das Lohnunternehmen ausschließlich auf XERION Traktoren. „Unsere Kunden wollen dafür nur den XERION, weil er die großen Maismengen in kurzer Zeit verarbeiten kann und optimal verdichtet“, berichtet Bergström.

Aber auch auf dem Feld werden die Qualitäten des CLAAS Traktors sehr geschätzt. Zum einen wegen der hohen Zugkraft, die man für die bis zu acht Meter breiten Grubber und Scheibeneggen benötigt. Zum anderen, weil die XERION Modelle sehr bodenschonend arbeiten. Dafür sorgen der verfügbare Hundegang und eine extra breite Bereifung mit bis zu 900 Millimetern. Das ist wichtig, denn die fruchtbaren Böden sind sehr anfällig für Verdichtungen. Gepflügt wird deshalb nur vor Mais, ansonsten dominiert die Mulchsaat.

Für den hohen Anteil an CLAAS Maschinen im Fuhrpark des Lohnunternehmens gibt es laut Bergström viele Gründe: „Wir hatten von Anfang an CLAAS Traktoren. Technik und Komfort stimmten bisher bei allen Modellen.“ Auch die Langlebigkeit und die geringe Reparaturanfälligkeit lobt der Junior-Chef, genauso wie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb war es naheliegend, auch bei der vor acht Jahren aufgebauten Häckslerflotte voll auf CLAAS Technik zu setzen.

Geld ist teuer

Weil die Kreditzinsen in Chile deutlich höher sind als in Europa, kauft das Unternehmen Bergström jedoch ausschließlich Gebrauchtmaschinen aus Deutschland. In der Regel sind das „junge Gebrauchte“ wie Oscar Bergström betont, also nicht älter als zwei bis drei Jahre.

Südamerika ist ein relativ großer Markt für CLAAS Gebrauchtmaschinen. Deshalb ist hier auch ein guter Ersatzteil- und Reparaturservice sichergestellt. Das gilt für das Lohnunternehmen Bergström ohnehin. Denn gemeinsam mit einem CLAAS Importeur wurde vor wenigen Jahren ein Landmaschinenhandel aufgebaut, der neben Gebrauchtmaschinen auch Service und Ersatzteile anbietet.

Der Handel mit gebrauchten CLAAS Maschinen läuft gut. Etwa 50 Traktoren werden hier jedes Jahr verkauft. Oscar Bergström überrascht das nicht: „Alle Betriebe hier wollen CLAAS fahren, genau wie unsere Fahrer. Die schätzen die Maschinen sehr.“ 

So verwundert es auch nicht, dass die CLAAS Traktoren des Lohnunternehmens so lange gefahren werden, bis sich eine Reparatur nicht mehr lohnt. „Dann haben die bis zu 20.000 Arbeitsstunden auf dem Buckel“, sagt Oscar Bergström, „und auch richtig viel geleistet.“

Landwirtschaft in Chile

  • Einwohner: 17,5 Millionen
  • Zahl landwirtschaftliche Betriebe: ca. 300.000
  • Durchschnittliche Betriebsgröße: ca. 110 ha
  • Anteil landwirtschaftliche Nutzfläche an Gesamtfläche: 21 % (Deutschland: 50,8 %)
  • Wichtigste landwirtschaftliche Exportgüter: Holz, Fischereiprodukte, Obst und Wein

Aufgrund der Extrembedingungen im Norden und im Süden beschränkt sich die Landwirtschaft in Chile vor allem auf das fruchtbare Zentraltal in der Mitte des Landes. Die Ackerflächen machen nur etwa 3 % der Gesamtfläche des Landes aus. Wichtigste Kulturen sind Weizen, Mais und Kartoffeln, die fast ausschließlich für den heimischen Markt erzeugt werden.


Kontakt: marcel.wieditz@claas.com