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Produkthistorie

Der Feldhäcksler.

Von Anfang an begeisterte der JAGUAR Feldhäcksler durch herausragende Leistungen und ein einzigartiges Gesamtkonzept. CLAAS konnte damit einmal mehr seine konsequent praxisorientierte Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Feldhäcksler unter Beweis stellen.

Produkthistorie

Der Feldhäcksler.

Von Anfang an begeisterte der JAGUAR Feldhäcksler durch herausragende Leistungen und ein einzigartiges Gesamtkonzept. CLAAS konnte damit einmal mehr seine konsequent praxisorientierte Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Feldhäcksler unter Beweis stellen.

Die JAGUAR Story

Der JAGUAR Feldhäcksler ist eines der erfolgreichsten und bekanntesten CLAAS Produkte. Zunächst nur in der vom Traktor gezogenen Variante gebaut, kam mit dem gestiegenen Maisanbau 1973 der erste selbstfahrende CLAAS Feldhäcksler auf den Markt. Er hat sich seither in zahlreichen Weiterentwicklungen auf den verschiedensten Märkten weltweit bewährt.

1973 - JAGUAR 60 SF

Der rasant steigende Maisanbau Ende der 1960er-Jahre verlangte nach einer immer leistungsstärkeren Erntetechnik. Die bereits vorhandene Häckseltechnik, die vor allem als angebaute und gezogene Geräte im Einsatz war, stieß bald an ihre Leistungsgrenze. CLAAS erkannte frühzeitig das Potential in diesem Segment und begann im Juni 1973 mit der Herstellung eines leistungsfähigen selbstfahrenden Feldhäckslers, dem JAGUAR 60 SF. Im Geschäftsjahr 1972/73 wurden so erstmals 33 Selbstfahrer mit zweireihigem Maisgebiss in Serie produziert und verkauft. Der JAGUAR 60 SF kombinierte Baugruppen des gezogenen JAGUAR 60 mit bewährten Mähdrescherbaugruppen und konnte so schon nach einer sehr kurzen Entwicklungszeit präsentiert werden. Die Ernteleistung des JAGUAR 60 SF war durch den 120-PS-Aufbau-Motor erheblich höher als die der gezogenen Häcksler. Außerdem war der Selbstfahrer im Maisfeld beim Anschneiden schneller und beweglicher und machte erst das Gassenschneiden möglich. Das zweireihige Maisgebiss und der Pick-Up-Vorsatz konnten ebenfalls unverändert vom gezogenen JAGUAR übernommen werden. Der JAGUAR 60 SF wurde bis 1976 ein einer Stückzahl von über 500 Einheiten produziert.

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1975 - JAGUAR 80 SF

Der neue große Selbstfahrer JAGUAR 80 SF bekam eine wesentlich breitere Häckseltrommel als der JAGUAR 60 SF. Ganz neu war die Trennmöglichkeit von Einzug- und Trommelgehäuse. Damit waren Häckseltrommel und Einzugwalzen für den Service optimal zugängig. Für den zügigen Transport des Häckselgutes zum Transportwagen sorgte das ebenfalls neue Wurfgebläse. Der neue CLAAS Lenkautomat kam erstmalig am JAGUAR 80 SF zum Einsatz. Im Maisgebiss angebrachte Tastbügel tasteten die Maisreihen ab und gaben die Impulse zum automatischen Lenken der Maschine an die Lenkräder weiter. Durch diese Neuerung wurde der Fahrer bei schwierigen Erntebedingungen entlastet, und die Flächenleistung der Maschine stieg insgesamt. Auch der Wettbewerb rüstete seine Häcksler mit dem CLAAS Lenkautomat aus. Ursprünglich war der JAGUAR 80 SF mit einem 157 KW (213 PS) Motor ausgerüstet. Angebaut werden konnten drei- und vierreihige Maisgebisse, ein vierreihiger Maispflücker, ein 3,3-m-Mähvorsatz und der Pickup-Vorsatz.

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1977 - JAGUAR 70 SF

Mit dem JAGUAR 80 SF war ein sehr leistungsfähiger selbstfahrender Feldhäcksler entstanden. Schon lange vor seinem Produktionsbeginn war zu erkennen, dass der JAGUAR 60 SF neben ihm nicht als „kleiner Bruder“ im Markt bestehen konnte. Als Nachfolger des JAGUAR 60 SF brachte CLAAS zur Saison 1976/77 daher den JAGUAR 70 SF auf den Markt – einen selbstfahrenden Feldhäcksler mit einer Leistung bis zu 75 t pro Stunde. Die Häckseltrommelbreite wurde größer, wahlweise wurden Motoren mit 110 KW (150 PS) und 129 KW (175 PS) aufgebaut. Die Trennmöglichkeit von Einzug- und Trommelgehäuse wurde vom JAGUAR 80 SF übernommen. Um in der Transportstellung eine größere Bodenfreiheit zu bekommen, schwenkten die Erntevorsätze einschließlich Häckselaggregat um die Häckseltrommelachse.

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1983 - JAGUAR 690, 680, 685, 675

Mit Einführung der Baureihe JAGUAR 600 in der Saison 1982/83 setzte CLAAS neue Maßstäbe in der Häckseltechnik. Auch das moderne Design mit der nach hinten abfallenden Dachfläche kam im Markt sehr gut an. Die Grundmaschine fiel durch beachtliche Neuerungen auf. Der Metalldetektor war optimal in der unteren Presswalze eingebaut. Oberhalb der Häckseltrommel zerkleinerte der aus zwei Walzen bestehende CORN CRACKER die Maiskörner. Der Nachbeschleuniger im Auswurfturm gab dem Häckselgut zusätzlichen Schwung für seinen weiteren Weg zum Transportwagen. Die vom Mähdrescher übernommene, in Silentblöcken gelagerte Großraumkabine bot dem Fahrer ein ergonomisch weiter entwickeltes Umfeld. Mit dem Fahrhebel konnten zusätzlich die Erntevorsätze, das Häckselaggregat und die Krümmerklappe betätigt werden. Die Trennmöglichkeit von Einzug- und Trommelgehäuse sowie deren Schwenken um die Häckseltrommelachse wurden übernommen und blieben für die Zukunft wegweisend. Erstmalig kam das sechsreihige Maisgebiss auf den Markt. Die maximal zulässige Transportbreite von drei Metern wurde durch Hochklappen der äußeren Seitenteile erreicht. Sogar der Wettbewerb kaufte diesen Erntevorsatz in großen Stückzahlen von CLAAS Saulgau. Die knapp 7.000 gebauten Maschinen brachten CLAAS die Marktführerschaft mit über 50 Prozent Marktanteil in Europa.

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1988 - JAGUAR 695 SL, 695 MEGA, 690 SL, 685 SL, 682 SL, 682 S

Zur Saison 1987/88 brachte CLAAS mit den Selbstfahrern JAGUAR 695 SL, 690 SL und 685 SL eine neue starke Häckslergeneration auf den Markt. Auffälligstes Merkmal der neuen SL-Familie war die Kabine. Der Arbeitsplatz des Fahrers war noch bedienungsfreundlicher gestaltet. Das Motorenprogramm bewegte sich zwischen 260 KW (354 PS) und 158 KW (215 PS). Auf den Modellen JAGUAR 682 SL und 682 S waren Motoren mit 158 KW (215 PS) aufgebaut. Die neue V-Häckseltrommel mit ihren versetzt angeordneten, halbierten Messern vergleichmäßigte den Häckselgutfluss und verringerte die Klemmkräfte im Nachbeschleuniger. Um den Gutdurchsatz zu erhöhen, wurden die Trommeldrehzahl und die Anzahl der V-Trommelmesser erhöht. Neu angeboten wurden außerdem Erntevorsätze für Ganzpflanzensilage und Lieschkolbenschrot.

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1994 - JAGUAR 880, 860, 840, 820, 800 SL, 800 S

Die JAGUAR 800 Baureihe ging bereits 1993 in einer kleinen Vorserie an den Start. Ab Saison 1994 stand die neue Häckslergeneration auch der breiten Kundschaft zur Verfügung. Die neue Baureihe verfügte über Motoren mit 228 KW (310 PS) bis 354 KW (481 PS). Hinter der Lenkachse quer zur Fahrtrichtung aufgebaut, ermöglichten einfache und direkte Antriebe eine optimale Kühlluftzufuhr und Zugänglichkeit zum Maschineninnenraum, wenn zum Beispiel vor dem Ernten der Grassilage der CORN CRACKER einfach nach hinten gerollt und gegen den Grasschacht ausgetauscht werden konnte. Diese neuartige Konfiguration wurde weltweit richtungsweisend für die heutigen modernen Feldhäcksler. Durch die günstige Triebachsbelastung ließen sich erstmalig achtreihige Maisgebisse anbauen. Das außergewöhnliche Design der neuen CLAAS Häcksler weckte von vornherein Vertrauen. Die Großraumkabine mit gewölbter Frontscheibe und geneigtem Dach bot erstmalig zwei Sitzplätze für den Maschinenführer und einen gelegentlichen Mitfahrer an. Eine Zentralschmierung wurde nun auch angeboten. Der direkt hinter dem CORN CRACKER angeordnete Nachbeschleuniger verbesserte zudem den Häckselgutfluss.

Eine Besonderheit der JAGUAR 800 Baureihe war das Kleinserienprodukt FIELD SHUTTLE, das 1997 auf den Markt kam. Es basierte auf einem JAGUAR 880 und war in einer Trailerversion (FS 880 T) sowie einer Containerversion (FS 880 C) verfügbar. Das neuartige Logistikkonzept ermöglichte es, übliche LKW-Auflieger an einen JAGUAR Feldhäcksler anzuhängen bzw. darauf einen Container aufzubauen. Die Erntegutübergabe erfolgte dann am Feldrand, so dass die Transportfahrzeuge nicht auf den Acker fahren mussten.

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2001 - JAGUAR 900, 890, 870, 850, 830

Mit 445 KW (605 PS) unter der JAGUAR 900-Haube wurde ab 2001 eine beachtliche „Leistungsschallmauer“ durchbrochen. Auch der Kleinste in der Familie brachte mit 236 KW (321 PS) eine ordentliche Leistung. Der bewährte Grundkörper und das Design waren im Wesentlichen von der vorhergehenden Familie übernommen worden. Neu waren Kotflügel über den Lenkrädern und die modern geformte Heckklappe. Der Fahrer fand einen vollkommen neu gestalteten Arbeitsplatz vor. Sämtliche Funktionen ließen sich einfach einstellen oder mit Hilfe eines Terminals überwachen. So war es möglich, den Schleifvorgang der Häckseltrommel vom Fahrerplatz aus zu regeln und auch die Gegenschneide optimal anzustellen. Damit der JAGUAR mit der Schlepper- und Transportwagenkolonne gleichzeitig beim Kunden eintraf, gab es ab Saison 2003 auf Wunsch auch die Schnellfahrversion SPEEDSTAR mit einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h. In der Version PROFISTAR fuhr der JAGUAR maximal 20 km/h. Der legendäre GREEN EYE kam 2006 sogar mit 623 PS auf den Markt und wartete mit zahlreichen Neuerungen für noch mehr Effizienz und Komfort auf. Neben den üblichen Erntevorsätzen kamen mit der 800er Baureihe erstmalig die reihenunabhängigen Maisgebisse RU 450 und RU 600 zum Einsatz. Für das Mähen und Häckseln von Ganzpflanzensilage in einem Arbeitsgang war das Schneidwerk DIRECT DISC 520 neu im Programm.

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2008 - JAGUAR 980, 970, 960, 950, 940, 930

Ab der Saison 2008 begeisterte die neue JAGUAR 900 Baureihe durch herausragende Leistungen und Spitzen-Häckselqualität. CLAAS konnte damit einmal mehr seine konsequent praxisorientierte Entwicklungsarbeit auf dem Gebiet der Feldhäcklser unter Beweis stellen. Die neuen Modelle waren mit einem breiteren Maschinenspektrum, einer neuen intelligenten Motorsteuerung, einer kontinuierlichen Feuchtemessung, dem nochmals erweitertem CEBIS Komfort sowie einer neuen Messertrommel V-MAX ausgestattet.

Auf der Agritechnica 2009 erhielt das automatische Befüllungssystem AUTO-FILL des JAGUAR 900 eine Goldmedaille. Das System ermöglicht eine leichtere automatisch gesteuerte Wagenbefüllung und führt somit zu einer erheblichen Arbeitserleichterung.

Eine weitere hohe Auszeichnung erhielt der CLAAS JAGUAR auf der AGRITECHNICA 2011: „Maschine des Jahres“. Ausschlaggebend für die Prämierung durch die Jury waren unter anderem die neuen überzeugenden V8 und V12 Motoren von MAN und die neue bedarfsabhängige Leistungssteuerung DYNAMIC POWER. Seit 2013 sind für die Baureihe 900 auch leistungsstarke Motorvarianten verfügbar, die die Abgasnorm Tier 4i erfüllen.

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2014 - JAGUAR 870, 860, 850, 840

Mehr Produktivität, mehr Vielfalt, mehr Komfort, mehr Ergebnis: dafür steht seit 2014 die neue JAGUAR 800er Baureihe. Mit den neuen Mercedes-Benz-Motoren und in Verbindung mit dem intelligenten CLAAS POWER SYSTEMS (CPS) erfüllt die 800 Baureihe die strengen Abgasnormen Stage IIIB (Tier 4i). Eine weitere Neuheit ist die neu konzipierte Luftführung für mehr Kühleffizienz. Die vom Kühler kommende Luft wird gezielt über den Motor geführt. Sie kann aus dem großzügig gestalteten Luftaustritt im Heckbereich des JAGUAR nahezu ungehindert entweichen. So werden Einsatzbedingungen auch bei extrem hohen Außentemperaturen zuverlässig gemeistert. Die automatische Motorleistungsregelung DYNAMIC POWER sorgt für maximale Effizienz und Durchsatzleistung im Voll- und Teillastbereich, indem die Motorleistung automatisch erhöht oder reduziert wird. Dadurch können bis zu 10,6% Kraftstoff eingespart werden. So fährt der Fahrer stets im effizientesten Drehzahlbereich – in der neu gestalteten Kabine komfortabler als je zuvor.

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2017 - JAGUAR 980, 970, 960, 950, 940, 930 (Typ 498)

Zum Geschäftsjahr 2017 führte CLAAS eine weiterentwickelte Variante der seit vielen Jahren bewährten Feldhäcksler-Baureihe JAGUAR 900 ein, die mit zahlreichen Neuheiten aufwartet. Dazu gehören unter anderem ein stufenloser Vorsatzantrieb, ein weiter verbessertes Gutflusssystem, ein neues Fahrwerkskonzept und das CLAAS AUTO FILL System für eine verlustfreie Seiten- und Heckbeladung. Die neue JAGUAR 900er Baureihe (Typ 498) wird neben der bekannten JAGUAR 800er Baureihe (Typ 496) und der bestehenden JAGUAR 900er Baureihe (Typ 497) angeboten.

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2019 - JAGUAR 960 TERRA TRAC

Als erster Hersteller führte CLAAS mit dem JAGUAR 960 TERRA TRAC einen Feldhäcksler mit ab Werk integrierter Laufwerklösung ein. Das neue Konzept bietet beste Bodenschonung unter allen Bedingungen und einen einzigartigen Fahrkomfort. CLAAS gilt als Pionier bei Raupenfahrwerken für Erntemaschinen. Vor über 30 Jahren stellte das Unternehmen den ersten Serienmähdrescher auf Gummivollraupen vor. Um den Boden durchgängig zu schonen, bietet CLAAS das TERRA TRAC Konzept seit 2019 auch für den Feldhäcksler an.

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