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Leidenschaft für Landwirtschaft.

Viele Unternehmen haben eine Geschichte – manche haben Geschichte geschrieben. In der Welt der Landwirtschaft zählt CLAAS zu den prägenden Unternehmen. Begleiten Sie uns auf einen Streifzug durch die Geschichte des Unternehmens seit seiner Gründung 1913.

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#claasinnovation

Stahl für Stroh

Manchmal muss man Druck machen – bei Rundballenpressen macht die Walzen-Anordnung in der Presskammer den Unterschied. Diesen Dreh haben wir seit 1976 raus.

NameProduktJahr

ROLLANT               

Presse         1976                         

 

Ungewöhnlich ausgerichtete Stahlwalzen sorgten dafür, dass die ROLLANT Presse in Sachen Qualität, Leistung und Effizienz der Konkurrenz voraus war. Die Presse bot den Kunden eine Vielzahl an Innovationen – und wurde in ihrer Ausstattung den verschiedenen Bedürfnissen der Landwirte gerecht.

 

Maximale Pressdichten ermöglichte die spiralförmige Anordnung der Walzen.

Wenn die 1976 entwickelte ROLLANT Rundballenpresse von einem Traktor über einen Schwad gezogen wurde, geschah Folgendes: Die Presse nahm das in langen Reihen abgelegte Heu oder Stroh durch rotierende Zinken auf, ein Rotationsförderer schaufelte das Erntegut in die Presskammer. Dieser tonnenförmige Raum war an den Wänden bis auf die Einfüllöffnung komplett mit rotierenden Stahlwalzen ausgekleidet. Die per Kette angetriebenen Walzen rotierten in die gleiche Richtung und brachten das Erntegut damit in die Rundballenform. War der voreingestellte Pressdruck erreicht, umwickelte die Maschine den Ballen auf Knopfdruck des Fahrers mehrfach mit Bindematerial. Die Presse öffnete sich – und der Rundballen rollte aufs Feld.

Der Vorgang ist vermeintlich simpel, und doch hat CLAAS die Technik dahinter immer wieder verbessert. Nach einer Grundsatzentscheidung des Unternehmens, fortan auf Festkammerpressen zu setzen, schauten sich die CLAAS Ingenieure die Funktionalität dieser Pressenart genauer an. Allen war klar, dass die Anordnung der rotierenden Stahlwalzen eine wichtige Rolle spielen würde. Die entscheidende Innovation der 1976 entwickelten Maschine war es nun, diese Walzen nicht mehr – wie bis dahin üblich – kreisförmig, sondern orientiert an einer Spiralform anzuordnen, wobei diese Spirale auf eine virtuelle Mittelachse in der Presse zulaufen sollte.

Schnell zeigten sich die vielen Vorteile dieser Walzenkonstellation: Durch die neue Form wurde das Erntegut intensiver verdichtet und bildete dadurch den gewünscht festen Rundballen, der für eine problemlose Lagerung und Verarbeitung nötig ist. Die spiralförmige Anordnung der Walzen sorgte zudem für einen störungsfreien Betrieb der Presse, weil sie das Erntegut direkt in die richtige Richtung trieb. Als positiver Effekt erwies sich zudem die Möglichkeit, mit der neuen Presse eine sichere Ballenrotation zu gewährleisten und damit z. B. dem unterschiedlichen Feuchtegehalt von Erntegut gerecht zu werden.

CLAAS baute in seine ROLLANT Presse eine Reihe weiterer patentierter Innovationen ein. Dazu zählten die Pick-Up-Vorrichtung, die in ihrer Urform schon für die Presse gleichen Namens entwickelt worden war, sowie die ROLLATEX Netzbindung. Eine wesentliche Verbesserung erbrachte die Einführung von MPS, was für „Maximum Pressure System“ steht: Am oberen Teil der Presskammer hängten die Ingenieure drei Walzen als Schwenksegment auf, die bei Beginn des Prozesses in die Presskammer hineinragten. Damit gingen die Ballenrotation und der Verdichtungsprozess deutlich eher vonstatten, die Pressdichte steigerte sich signifikant. Der Erfolg der ROLLANT Presse auf dem nationalen wie internationalen Markt basierte auf der Vielzahl dieser Komponenten – aber auch darauf, dass die Maschine passend für jede Betriebsgröße zu haben war: Die Ballengewichte reichten je nach Typ von 100 kg bis zu 1 t Gewicht.

 

 

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem Buch: "Ideen säen. Zukunft ernten."