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Auf die harte Tour.

QUADRANT 5300 in China.

China ist weltweit einer der anspruchsvollsten Märkte für Quaderballenpressen.

Auf die harte Tour.

QUADRANT 5300 in China.

China ist weltweit einer der anspruchsvollsten Märkte für Quaderballenpressen.

China ist weltweit einer der anspruchsvollsten Märkte für Quaderballenpressen.

Die Maschinen müssen hier in einer langen Saison eisiger Kälte trotzen, aber auch extremer Hitze und Staubentwicklung.

Genau das richtige Testgelände für eine QUADRANT 5300 fanden die CLAAS Ingenieure.

Sein letztes Haferheu wird Lohnunternehmer Mengjun Wu im Schnee pressen.

Chinesische Lohnunternehmer wählen ihre Maschinen mit Bedacht aus. Schlagkräftig sollen sie natürlich sein, aber auch so robust wie möglich. Denn die Einsatzbedingungen sind extrem und vor allem extrem unterschiedlich. Nicht selten wird bei Minusgraden gepresst, bei Eis und Schnee, aber auch bei sengender Hitze und extremer Staubentwicklung.

Das erklärt sich aus der Größe des Landes. China ist riesig, fast doppelt so groß wie die gesamte Europäische Union. Entsprechend groß sind auch die Einzugsgebiete der Lohnunternehmer, sodass nicht selten Kunden mit verschiedensten Kulturen zu fast allen Jahreszeiten bedient werden müssen.

Für die CLAAS Ingenieure vor Ort war dies eine perfekte Ausgangslage, um die QUADRANT 5300 einem Langzeittest zu unterziehen. Acht Monate lang begleiteten sie zwei Lohnunternehmer beim Einsatz der CLAAS Presse in drei chinesischen Provinzen. Gemeinsam mit Experten aus dem CLAAS Pressenwerk in Metz wurde die Maschine auf Herz und Nieren geprüft, darunter auch die Praxistauglichkeit neu entwickelter Updates.

Lohnunternehmer Lixin Tang presst Maisstroh für die Energiegewinnung.

Innere Mongolei – Mitte Juni bis Ende Oktober

In der Inneren Mongolei im Norden Chinas herrscht kontinentales Klima pur. Eisige Winter wechseln sich hier ab mit kurzen heißen Sommern, Niederschläge sind knapp. Dennoch ist die Provinz die wichtigste Anbauregion für Haferheu und Luzerne. Lohnunternehmer Mengjun Wu und sein Team möchten hier mit der QUADRANT in drei Monaten mindestens 15.000 Ballen pressen.

Wegen des trockenen Frühjahrs verzögert sich die Ernte, die letzten Ballen müssen im Schnee gepresst werden. Dennoch gelingt es dem Team, mehr als 17.000 Ballen zu pressen. Wu ist beeindruckt, vor allem von der Robustheit der Maschine und der hohen Ballendichte.

Provinz Lianoning – Ende November bis Mitte Dezember

Weiter geht es nach Osten. Die QUADRANT wird in der Nachbarprovinz Lianoning an Lohnunternehmer Lixin Tang übergeben. Er arbeitet bereits seit vielen Jahren mit einer QUADRANT 3300. In der Provinz Lianoning werden vor allem Körnermais (2,7 Millionen Hektar) und Reis angebaut. Das Maisstroh muss hier gepresst werden. Früher wurde es einfach verbrannt, heute ist das aus Gründen des Umweltschutzes verboten. Stattdessen nutzt man die Maisstroh-Ballen zur Energiegewinnung in einem nahegelegenen Kraftwerk. Die Bedingungen fürs Pressen sind ungünstig. Denn der Mais wird hier üblicherweise in Dämmen angebaut, weshalb das Stroh stark mit Erde verschmutzt ist. Dazu kommt eine extreme Staubentwicklung, denn der Boden ist völlig ausgetrocknet. Dennoch presst Lohnunternehmer Tang in weniger als drei Wochen über 4.500 Ballen Maisstroh. Wie seinem Kollegen Wu imponiert ihm vor allem die Pressdichte der Ballen.

Provinz Heilongjiang – Mitte Dezember bis Mitte Februar

Es geht noch weiter Richtung Osten bis zum Gebiet rund um die Millionenstadt Shuangyashan. Von hier sind es keine 100 km mehr bis zur russischen Grenze. Es ist tiefster Winter mit Temperaturen von bis zu minus 35 Grad Celsius. Hier wartet die vorerst letzte große Herausforderung auf die QUADRANT.

 Auf einem 2.000 Hektar großen See wurde Schilf gemäht. Jetzt gilt es, die endlosen Reihen von Schilfschwaden zu pressen – und zwar direkt auf dem Eis. Das funktioniert, weil der See nur einen Meter tief ist und bis zum Grund durchgefroren. Tag und Nacht ist die Presse im Einsatz und kommt so innerhalb von 2 Monaten auf 26.500 Ballen Schilfgras. Der Großteil des Schilfs wird wie das Maisstroh in einem nahegelegenen Kraftwerk verbrannt, um daraus Energie zu gewinnen. Ein deutlich kleinerer Teil geht in die Papierherstellung.

Der Kunde von Lohnunternehmer Tang legt allergrößten Wert auf eine hohe Ballendichte. Das war ein entscheidender Punkt für die Auftragsvergabe. Jetzt sind beide sehr zufrieden mit dem Ergebnis, denn die Ballen hatten trotz des sperrigen Schilfmaterials ein optimales Gewicht.

Auf einem 2.000 Hektar großen zugefrorenem See wurde Schilf zur Energiegewinnung gepresst. 

Einsatzprüfung bestanden

Auch die Ingenieure ziehen ein positives Fazit. Acht Monate lang war die QUADRANT im Einsatz und hat in dieser Zeit über 48.000 Ballen aus unterschiedlichstem Material in Topqualität gepresst. Einen längeren Stillstand gab es dabei nicht ein einziges Mal. Das haben sich die Experten erhofft, denn die QUADRANT ist für extreme Einsatzbedingungen gut gerüstet. So kommt sie zum Beispiel fast komplett ohne Kettenantriebe aus, die bei Staub und stark verschmutztem Pressgut schnell verschleißen. Nur die Pick-up wird über eine Kette angetrieben, die aber gut geschützt eingebaut ist.

Um die Technik gegen die extreme Kälte zu wappnen, werden alle CLAAS Pressen in China serienmäßig mit einem Temperatur-Paket ausgestattet. Zum Paket gehören ein spezielles Hydrauliköl und Schmierfett sowie ein Temperatur-Manometer für das Hydrauliköl. Doch auch die neu entwickelten Upgrades haben sich im Langzeittest bewährt und werden in die Weiterentwicklung der QUADRANT Baureihe einfließen.

Lohnunternehmer Tang zeigte sich aber auch mit der aktuellen Generation der CLAAS Presse hochzufrieden. Er kaufte direkt nach Abschluss der erfolgreichen Schilfernte die Testmaschine und bestellte zusätzlich eine weitere QUADRANT 5300 und einen AXION 850.

 

Kontakt: hendrik.henselmeyer@claas.com