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Bessere Auslastung durch mehr Technik.

JAGUAR.

Die Lohnunternehmer Huber aus Halsbach machen keine halben Sachen. Trends war vor Ort und sprach mit den innovativen Unternehmern über ihre Strategie.

Bessere Auslastung durch mehr Technik.

JAGUAR.

Die Lohnunternehmer Huber aus Halsbach machen keine halben Sachen. Trends war vor Ort und sprach mit den innovativen Unternehmern über ihre Strategie.

Das Gespräch mit dem Kunden...

...ist für die Hubers von enormer Wichtigkeit. So entstehen langjährige Partnerschaften, die für beide Seiten Vorteile mit sich bringen.

Die Familie Huber ist seit 1978 als Lohnunternehmen im Kreis Altötting aktiv. Das heutige Business hat mit dem Geschäft von früher aber nicht mehr viel zu tun. Dazu der gelernte Landwirt Alfons Huber senior: „Wir haben gerade in den letzten Jahren enorme Veränderungen erlebt. Vor einigen Jahren hatten wir noch über 450 Kunden, jetzt sind es nur noch 250 – das Interessante dabei: Die bearbeitete Fläche ist gleichgeblieben. Die Betriebe wachsen, die Ansprüche an den Lohnunternehmer ebenfalls. Strukturwandel, Biogas, ökologische Landwirtschaft oder die Spezialisierung auf einen Betriebszweig sind nur einige Stichpunkte, die dazu führen, dass wir vielseitiger und leistungsstärker aufgestellt sein müssen als früher.“

Dank DIRECT DISC, Maisvorsatz, Gras PICK UP und Pflücker gebt es für die Huber KG aus Halsbach keine Frucht, die nicht gehäckselt werden kann.

Vielseitig aufgestellt

Vielseitigkeit ist ein wichtiger Begriff, wenn man die Anschaffung unterschiedlichster Vorsatzgeräte erklären will. Im modernen Ackerbau gibt es mittlerweile außer Mais und Gras eine ganze Reihe von Früchten, die zu ernten sind. Dazu Alfons Huber junior: „Mais und Grassilage häckseln ist Standard. Wir müssen heutzutage Technik bereitstellen, um Früchte wie Sudangras, Silphie, Ganzpflanzen-Silage, Miscanthus oder Grünroggen für unsere Kunden zu ernten. Wir sehen das positiv. Durch diese Varianz verbessern wir die Häckslerauslastung, denn die verschiedenen Erntezeitpunkte bringen mehr Einsatztage mit sich.“ Aber nicht nur unterschiedliche Früchte sind zu ernten, auch die Erntetechnik für einzelne Früchte variiert je nach Betriebszweig. Der 25-jährige Agrarservicemeister erklärt: „Früher haben wir Mais gedroschen oder gehäckselt. Heute bieten wir vier verschiedene Techniken dazu an. Häckseln oder dreschen, SHREDLAGE® oder Maiskolbensilage – unsere Kunden wollen das volle Programm.“

Maiskolbensilage wird die letzten Jahre wieder stark nachgefragt, erklärt Huber junior. Die Vorteile des konzentrierten Substrats, in Verbindung mit weniger benötigter Lagerfläche und reduzierten Transportkosten sehen vor allem Biogasbetriebe. Um diese Technik rentabel anbieten zu können, haben die Hubers eine weitere Investition getätigt. „Um den Maispflücker vom Drescher an den Häcksler bauen zu können, bietet Claas einen speziellen Adapter an. Das macht es für uns einfach dieses Verfahren anzubieten – zugleich sorgt es wieder für eine verbesserte Auslastung unserer Technik“, erklärt Huber junior.

Mithilfe des CLAAS Adapters kann der Pflücker vom Drescher problemlos an den Häcksler angebaut werden - für Huber eine Investition, die das Angebot für die Kunden erweitert und mehr Auslastung für Pflücker und Häcksler bringt.

Agieren statt reagieren

„SHREDLAGE® ist ebenfalls ein sehr wichtiges Thema der letzten Jahre“, ergänzt Huber senior. „So ein neues Geschäftsfeld kann man unterschiedlich angehen. Entweder man sitzt die Sache aus, bis so viele Kunden kommen und man kaufen muss, – oder aber man informiert sich frühzeitig, ob und welche Vorteile die Technik bringen kann. Wir haben das wiederum als Chance gesehen, ein neues Geschäftsfeld zu erschließen und uns von der Konkurrenz abzuheben. Nach einigen Informationsveranstaltungen und Gesprächen mit CLAAS waren wir überzeugt von diesem neuen Ernteverfahren, haben 2016 einen Häcksler umgerüstet und im Vorfeld mit unseren Kunden gesprochen. Die Milchviehspezialisten sind den Weg mit uns gegangen und haben es nicht bereut. Der Mehrpreis ist für die Meisten kein Thema – denn sie sehen die Vorteile der besseren Energieausbeute und der Strukturwirkung in der Maissilage.

Der Aufpreis ist für uns dringend erforderlich, denn für uns bedeutet SHREDLAGE® mehr Verschleiß und mehr Investition in Technik. Wir häckseln SHREDLAGE® nur in Verbindung mit einem NIR Sensor zur Trockensubstanz-Bestimmung. Nur so sind gute Silagen möglich, weil wir die Häcksellänge ständig an die TS-Gegebenheiten anpassen können. Mittlerweile fahren zwei Häcksler voll in SHREDLAGE® – die Entscheidung von damals haben wir nicht bereut.“

Neben einer Gras Pick Up und normalen Häckselvorsätzen in verschiedenen Breiten kommt seit 2005 ein DIRECT DISC bei den Hubers zum Einsatz. „Auch diese Technik muss man als LU bieten können – ansonsten landen 300 ha GPS bei der Konkurrenz, und wir verlieren wertvolle Häckseltage. Neue Fruchtarten wie die Durchwachsene Silphie haben wir ebenfalls schon damit geerntet. Sie ist das Paradebeispiel, warum wir unterschiedliche Ernteverfahren anbieten müssen. Die Durchwachsene Silphie haben wir bereits in drei verschiedenen Verfahren geerntet. Je nach Bestand braucht es oft mehrere Versuche um das Richtige zu finden. Hier können Maisgebiss, DIRECT DISC oder Gras PICK UP zum Einsatz kommen. Für unsere treuen Kunden machen wir das möglich, auch wenn es mal länger dauert.“

Mit dem vielseitigen DIRECT DISC sorgt das Lohnunternehmen für Einsatzflexibilität und mehr Auslastung beim Häcksler.

Zukunftsaussichten

Dazu Huber senior: „Ganz wichtig ist für uns der enge Kontakt zum Kunden. Wir setzen auf langjährige Partnerschaft, bei der wir den Kunden das ganze Jahr begleiten können. Das hat für beide Vorteile. Unser Betrieb wird planbarer, und wir bieten eine zuverlässige Dienstleistung, bei der der Auftraggeber keine Überraschungen befürchten muss. Wir kennen fast alle Flächen unserer Kunden und schicken auf Wunsch auch immer denselben Fahrer zum Betrieb. Um Planungen für die Zukunft zu gestalten, müssen wir wissen, was unsere Betriebe aktuell leisten, wie sie sich entwickeln und was sie in Zukunft umtreibt. Dazu machen wir Veranstaltungen, wo man sich austauscht. In Zukunft müssen wir das Thema Kundenkontakt noch intensivieren. Dazu müssen wir noch mehr den persönlichen Kontakt außerhalb der Erntezeiten suchen, um die aktuellen Themen zu besprechen und vielleicht auch zu erörtern, was noch zu optimieren ist. Unser größtes Ziel wäre es, dass unsere Landwirte am Ende vielleicht sogar ein wenig stolz sind, ihre Arbeiten von uns erledigen zu lassen. Das geht aber nur, wenn man zuverlässig ist und zu fairen beständig gute Arbeit abliefert.“

 

Kontakt: georg.doering@claas.com