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Deutschland2.000 Stunden in 14 Monaten problemlos gelaufenÜber einen Mangel an Arbeit für seinen XERION 3800 TRAC VC kann sich Noel Gröne nicht beklagen. Denn gut ein Jahr nach der Anschaffung steht bereits die Zahl 2.000 auf dem Betriebsstundenzähler. 2.000 Stunden, in denen der XERION problemlos gelaufen ist, davon etwa 1.300 Stunden vor einem Hacker Jenz HEM 561, 300 Stunden beim Silowalzen sowie 200 Stunden bei der schweren Bodenbearbeitung.
In kaum mehr als einem Jahr war Grönes XERION 1.300 Stunden vor dem Hacker im Einsatz. Bemerkenswert wie diese Leistungen ist auch die Person des Lohnunternehmers, der dahinter steht. Denn der heute 30-jährige Noel Gröne setzt Geschäftsideen um, die in manch anderer Branche schon zum Alltag gehören, im landwirtschaftlichen Bereich aber noch nicht verbreitet sind. Noel Gröne, der von sich selber sagt „Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht“, begann seinen Berufsweg zunächst mit einer landwirtschaftlichen Ausbildung, später folgte die Fachschule. Währenddessen arbeitete er bei verschiedenen Lohnunternehmern und spezialisierte sich darauf, Großmaschinen zu fahren. Im März 2007 startete er mit einem bisher ungewöhnlichen Konzept in die Selbstständigkeit. Es lautete: „Mich kann man mieten“ – als spezialisierten Fahrer von Mähdreschern, Häckslern oder Rückezügen. Das Angebot richtete sich an andere Lohnunternehmer sowie landwirtschaftliche Großbetriebe. Schnell konnte sich Noel Gröne in diesem Bereich der „Personaldienstleistungen“ einen guten Namen erarbeiten. Denn seine Kunden sehen es als klaren Vorteil, dass sie mit ihm und seinem inzwischen eingestellten Mitarbeiter Sören Stutz die Erfahrung und das Engagement absoluter Profis nutzen, die sie aber nur für die tatsächliche Einsatzzeit bezahlen müssen. Noel Gröne wäre nicht der agile Jungunternehmer mit immer wieder neuen Ideen, wenn er sich auf diesem Erfolg ausgeruht hätte. Und so reiften 2008 die Überlegungen, einen eigenen Traktor samt Hacker anzuschaffen. Noel Gröne erkundete zunächst seine Marktchancen und erarbeitete gemeinsam mit dem Steuerberater ein Konzept. Seine Bank vertraute auf das Konzept und sein Engagement, stellte einen Kredit zur Verfügung, und Noel Gröne konnte investieren. Dabei war für Noel Gröne, der zuvor auch mit anderen Schlepperfabrikaten Erfahrungen sammeln konnte, von vorneherein klar, dass nur ein XERION als Antriebsmaschine für den Hacker in Frage kommt: „Ich selber sitze 10 Stunden auf der Maschine, danach der Mitarbeiter über 10 Stunden. Und beim Hacken gibt es einfach keinen komfortableren Arbeitsplatz als den in der drehbaren Kabine des XERION! Dieser Komfort bestimmt doch zum großen Teil mit darüber, ob man ökonomisch arbeitet oder nicht.“
Noel Gröne: „Wenn wir im optimalen Drehmomentbereich arbeiten und den Hacker permanent beschicken, kommen wir auf durchweg 0,35 l Diesel/m³ Hackschnitzel.“ Dafür, dass Grönes XERION in kaum mehr als einem Jahr 1.300 Stunden allein vor dem Hacker gearbeitet hat, gibt es mehrere Gründe. An erster Stelle steht da sicherlich der persönliche Einsatz von Noel Gröne und Sören Stutz, die sich in zwei Schichten auf dem XERION abwechseln. „Hinzu kommt“, so Noel Gröne, „dass wir auf höchste Qualität setzen. Wir liefern unseren Kunden absolut saubere Arbeit mit einer transparenten Dokumentation.“ Außerdem hat sich Noel Gröne in eine Kooperation eingebracht, in der verschiedene Dienstleister der Hackschnitzel-Kette, angefangen beim Rücker über den Hacker inkl. Transport zum Zwischenlager, dann die Transportlogistik und die Endabnehmer, als Netzwerk zusammenarbeiten. Über dieses Netzwerk ist Noel Gröne an überregionalen Ausschreibungen beteiligt, was sich sehr positiv auf die Auftragslage auswirkt. Wenn Noel Gröne dementsprechend auf längeren Hackereinsätzen in ganz Deutschland unterwegs ist, erledigt Mitarbeiter Torsten Rössler die unvermeidlichen Büroarbeiten wie Logistikplanung, Rechnungswesen und Verwaltung. Auf das Rezept, seinen XERION durch Kooperationen auszulasten, setzt Noel Gröne auch bei anderen Arbeiten. Während der Silomaisernte z.B. kooperiert er schwerpunktmäßig mit dem Lohnunternehmen Bernhard Dörhage aus Barterode bei Adelebsen. „Wir stellen das Personal für seine Technik, gleichzeitig bringen wir den XERION als Walzschlepper in die Silierkette ein.“ Beim Silowalzen sind die Erfahrungen ebenfalls gut: „Mit dem XERION und einem 5-m-Schiebeschild lassen wir jeden Radlader stehen. 20 t Gewicht, mit dem Hundegang verdichten und direkt an der Kante entlangfahren, eine gute Verfestigung des gesamten Futterstocks, wenig Diesel, viel Ökonomie – das ist wichtig.“
Beim Hacken gibt es keinen komfortableren Arbeitsplatz als in der drehbaren Kabine des XERION! Dieser Komfort bestimmt doch zum großen Teil mit darüber, ob man ökonomisch arbeitet oder nicht. Manchmal arbeitet sogar Grönes Familie mit. Wenn nämlich die Bodenbearbeitung angesagt ist, ist das meist auch die Zeit, in der Noel Gröne und sein Mitarbeiter als Personaldienstleister auf dem Mähdrescher oder Häcksler arbeiten. Dann springt Meinolf Gröne, der 64 jährige Onkel des Lohnunternehmers, als Fahrer des XERION ein. Auch bei der schweren Bodenbearbeitung sind die Leistungen spitze: Vor einem 5 m breiten Schwergrubber sowie bei 35 cm Arbeitstiefe schafft der XERION, ausgerüstet mit 710er Reifen auf 0,8 bar sowie 2 t Zusatzgewicht, ein Tempo von 14 km/h, der Dieselverbrauch liegt 11,2 l/ha. Die Auftragslage und das Geschäftsergebnis des Lohnunternehmens Noel Gröne haben sich 2010 weiter gut entwickelt. „Für das Hackergespann zeichnet sich ab, dass wir für das ganze Jahr ausgelastet sind,“ beschreibt Noel Gröne die Aussichten. Und da auch die anderen Arbeiten weiter auf dem Plan stehen, wird Gröne einen zweiten XERION anschaffen sowie einen zweiten festen Mitarbeiter anstellen. Zum Abschluss dieses Berichts bleibt da nur ein Satz: Noel Gröne und sein Mitarbeiter Sören Stutz dürfen schon heute stolz auf das sein, was sie mit engagiertem Einsatz und neuen Ideen erreicht haben. |
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